"Mutig!" Das höre ich von vielen, denen ich in letzter Zeit von meiner Reise berichtet habe. Mutig, allein in ein asiatisches Land zu fahren. Dort dem Straßenverkehr zu trotzen. In den Dschungel zu laufen. Ich zucke nur mit den Schultern und fühle mich eigentlich gar nicht so, als hätte ich etwas Besonderes geleistet. I just did it my way.
"I've had it all" singt Harald Juhnke und ich denke oft daran zurück, seit ich hier bin. Ich hatte sie. Die Leichtigkeit des Seins. Das Vertrauen in die Menschen. Die Abwesenheit von Hektik trotz all dem, was ich auf meiner Reise gesehen und gemacht, ja gemeistert habe.
Das Internet ist voll von Artikeln, die der Frage nachgehen, wie schwer es ist, allein zu verreisen. Ist es nicht. Doch warum schreibt niemand, ja warnt einen niemand davor, dass es das Schwierigste ist, sich all das nach der Reise zu erhalten?
Ich verschlinge jede Doku über Thailand, um dieses Gefühl wach zu halten - ihm Futter zu geben. Doch abends um halb acht nach einem langen Arbeitstag, während man im Nieselregen auf die Bahn wartet, plant der Kopf schon wieder wie eh und je. Was kaufe ich zum Essen ein, wann kommt die Freundin rum, zum Sport müsste ich gehen, mist, Wäsche vergessen, und oh, ich muss das Meeting noch vorbereiten. Ich bin überzeugt, all dies könnte auch mit der Lockerheit der Planung auf meiner Reise passieren, doch der Kopf malmt in alten Mahlwerken. Viel zu schnell wieder in alte Fahrwasser geglitten ohne es so richtig zu merken. Dazwischen kurze Szenen der Reise. Wie Blitze, die das Organisationskarussell kurzzeitig unterbrechen. Doch darin verweilen gelingt nicht, zu groß ist die bunte Masse des Alltags.
Mutig? Ich weiß es nicht. Meine Anerkennung gilt dem, der es nach der Reise schafft, das Gefühl, die Änderungen an der eigenen Person und ein wenig diese unendliche Leichtigkeit aufrecht zu erhalten.
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Montag, 1. April 2019
Freitag, 22. Februar 2019
Was, schon Zeit für ein Fazit?
Ich bin durch den Dschungel gerannt, habe Fische und Elefanten gesehen, auf Bangkok geblickt. Unglaublich, was ich in drei Wochen alles erlebt habe. Viel, viel zu schnell ist die Zeit vergangen. Mich selbst gefunden? Habe ich nicht. Ich habe einfach einen neuen Flecken auf dieser Erde entdecken dürfen. Ein Erfolg? Das war die Reise auf jeden Fall! Mein Fazit? Alleine reisen ist gar nicht so anders.
Man überlegt nicht lange, sondern irgendwie ergibt es sich immer schnell: wo man isst, was man am nächsten Tag macht, wann man losfährt zum Flughafen. Wahrscheinlich weil man es einfach innerlich weiß. Und einfach macht. Überhaupt habe ich hier begonnen, viel mehr im Moment sein zu können, statt lange nachzudenken. Denn dieser Moment kommt nicht wieder. Ob du nun in der sengenden Sonne auf die Polizei wartest oder die ersten Fische im glasklaren Meer erblickst.
Man ist relaxter, auch wenn mal was schief geht: das innere "och schade" ist schnell überwunden, Pläne schnell geändert. Seine Komfortzone kann man sich überall schaffen. Und hin und wieder lockt einen die Welt dann sowieso heraus.
Ob es der Buddhismus ist oder die erste Soloreise: das nehme ich mit. Nach Hause.
Man überlegt nicht lange, sondern irgendwie ergibt es sich immer schnell: wo man isst, was man am nächsten Tag macht, wann man losfährt zum Flughafen. Wahrscheinlich weil man es einfach innerlich weiß. Und einfach macht. Überhaupt habe ich hier begonnen, viel mehr im Moment sein zu können, statt lange nachzudenken. Denn dieser Moment kommt nicht wieder. Ob du nun in der sengenden Sonne auf die Polizei wartest oder die ersten Fische im glasklaren Meer erblickst.
Man ist relaxter, auch wenn mal was schief geht: das innere "och schade" ist schnell überwunden, Pläne schnell geändert. Seine Komfortzone kann man sich überall schaffen. Und hin und wieder lockt einen die Welt dann sowieso heraus.
Was ich gelernt habe - hier in aller Kürze:
Reiseplanung:
Das Planen der Weiterreise ist etwas lästig, da man manchmal das im Moment sein gegen ein lahmes wlan tauscht.
Das Wichtigste was ich mithatte:
Powerbank und Handy. Für Fotos, Telefonate mit der Polizei und Kontakt zu all den Lieben.
Zudem: Lange dünne Hose und T-Shirts für muslimisch geprägte Gebiete und die vielen Tempel.
Was ich hätte zuhause lassen können:
So allerlei. War ja klar. Die Bücher. Tops. Kleider, die über dem Knie enden. Aufgrund meiner Unterkunftswahl hätte ich auch kein Mosquitonetz und keinen Steckdosenadapter gebraucht.
Was ich (über mich) gelernt habe:
Ich krieg das alles hin und es wird schön. Keine Langeweile zu keinem Zeitpunkt. Nächstes Mal: Immer einen Tag länger bleiben, um Gesehenes zu verarbeiten und die Erholung nicht zu vergessen. Mal gar nichts anzusehen, sondern nur aufs Meer zu schauen.
Und:
Die Menschen sind nett. Sie helfen, wenn man Kurven nicht verträgt, sie sorgen für tolle Gespräche beim Abendessen oder nach Sonnenuntergang, man kann mit ihnen einen lockeren Tag auf See verbringen. Und selbst wenn man mit einem verschrammten Auto zurückkehrt: Nett bleiben, konsequent, nicht nachgeben. Und dann kommt diese Nettigkeit auch zu einem zurück. Lächeln! Und entspannt bleiben. Einfach mal keine Sorgen machen und den Moment nehmen wie er ist.
Ob es der Buddhismus ist oder die erste Soloreise: das nehme ich mit. Nach Hause.
Montag, 11. Februar 2019
Die frittierten Bananen von Doi Suthep
Ein bisschen verrückt ist es schon. Oder bin ich es. Denn ich glaube den Doi Suthep Berg läuft niemand hinunter. Da gibt es zwar die besonders Sportlichen, die den Aufstieg als Challenge nehmen, ausgerüstet mit sportlichen Schuhen oder gar einem Mountainbike. Aber hinunter? Nur ich und die Straße. Und der Monk Trail.
Ich entscheide mich dazu im Grunde schon auf dem Hinweg. Sitze im Songthaew mit einer Gruppe angehender spanischer Krankenpfleger/innen, die auf Partyurlaub sind. Die zahlreichen Kurven der Auffahrt holen meinen Magen jedoch recht zügig aus seiner Komfortzone und so laufe ich bereits die letzten fünf Minuten mit zwei netten Mädels aus Nordspanien zum Wat hoch. Angekommen scheint mir der Rückweg im Auto keine gute Idee. Ich sage also zunächst die Weiterfahrt zum Königspalast ab und gönne mir das entspannte Ansehen des Wat Doi Suthep. Dafür haben hier nicht viele die Zeit.
Ich setze mich erstmal in den Schatten und genieße die Atmosphäre. Naja um ehrlich zu sein versuche ich nur dem fürchterlichen Gestank der Tausenden Autos, Busse und Taxis am Fuße des Eingangs zu entfliehen. Zu Füßen Buddhas erhole ich mich von der Auffahrt und nehme dann die gut 300 Stufen zum Wat, was im Grunde einem Hindernislauf zum nicht-auf-dem-Selfie-sein gleicht.
Der Wat ist eine schöne Anlage mit einem riesigen goldenen Chedi, der einen regelrecht blendet. Ein paar Mönchen spenden Segen für Touristen. Überhaupt muss man sich sehr konzentrieren die Anlage überhaupt wahrzunehmen, so sehr ist sie doch geprägt von den Besuchern, die sie häufig als reines Fotomotiv zu sehen scheinen. Da ich nun aber zeit habe, setze ich mich hin und wieder auf die Stufen und beobachte einfach das Treiben. Die besondere Aussicht, die man von hier oben haben soll - nun sie erstickt ein wenig im Smog. Man kann sich nur verschwommen vorstellen, wie wahnsinnig sie sein muss bei reiner Luft. Und das Ausmaß der Verschmutzung wird hier so richtig deutlich. Was hunderte Chinesen nicht von einem Gruppenselfie vor nebeligem Hintergrund abhält.
Ich schlendere zurück und genieße es nicht Teil der gehetzten Menge zu sein. Am Eingang angekommen, suche ich mir das untouristischste Essen, was es hier oben gibt. Eine Portion frittierte Bananen für 30 Baht. Nach kurzer Recherche lese ich von einem Monk Trail, der zum weiter unten gelegeneren malerischen Wat Pha Lat führen soll. Die Mönche nutzten diesen als Pilgerpfad. In Sandalen oder Flip Flops. Dies wird laut Google zwar überhaupt nicht empfohlen, aber was solls. Ich habe Wasser und frittierte Bananen, ein Handy und die Powerbank (die übrigens für so eine Reise Gold wert war!). Was soll also schief gehen?
Und so klettere ich in Flip Flops für 2,99 EUR die 400 Höhenmeter auf etwa 2 km hinunter, mache
Rast am Wat Pha Lat und nehme dann die restlichen etwa 5 km an der Straße nach unten. Manchmal höre ich neben der Straße Geräusche und stelle mir vor, es ist eine Schlange oder ein Waran. Meine innere Ruhe lässt mich einfach immer weiter laufen und langsam freue ich mich sogar, dass ich diesen Weg nehme. Ich komme an einem Wasserfall und dem darunter liegenden Bergfluss vorbei. Die Füße in das kalte Wasser zu halten tut gut. Zeit für die frittierten Bananen. Angekommen im Abendlicht am Fuße des Berges direkt am Zoo von Chiang Mai setze ich mich dann in ein Songthaew und lasse mich zu meiner Unterkunft fahren.
Die Bananen hier werde ich wirklich vermissen. Ein thailändischer knuspriger Crêpe (oder Pancake wie sie hier sagen) mit Bananen gefüllt und Honig darüber ist schon fast zu meiner abendlichen Tradition geworden. Zeit für's Abendessen.
Ich entscheide mich dazu im Grunde schon auf dem Hinweg. Sitze im Songthaew mit einer Gruppe angehender spanischer Krankenpfleger/innen, die auf Partyurlaub sind. Die zahlreichen Kurven der Auffahrt holen meinen Magen jedoch recht zügig aus seiner Komfortzone und so laufe ich bereits die letzten fünf Minuten mit zwei netten Mädels aus Nordspanien zum Wat hoch. Angekommen scheint mir der Rückweg im Auto keine gute Idee. Ich sage also zunächst die Weiterfahrt zum Königspalast ab und gönne mir das entspannte Ansehen des Wat Doi Suthep. Dafür haben hier nicht viele die Zeit.
Ich setze mich erstmal in den Schatten und genieße die Atmosphäre. Naja um ehrlich zu sein versuche ich nur dem fürchterlichen Gestank der Tausenden Autos, Busse und Taxis am Fuße des Eingangs zu entfliehen. Zu Füßen Buddhas erhole ich mich von der Auffahrt und nehme dann die gut 300 Stufen zum Wat, was im Grunde einem Hindernislauf zum nicht-auf-dem-Selfie-sein gleicht.
Der Wat ist eine schöne Anlage mit einem riesigen goldenen Chedi, der einen regelrecht blendet. Ein paar Mönchen spenden Segen für Touristen. Überhaupt muss man sich sehr konzentrieren die Anlage überhaupt wahrzunehmen, so sehr ist sie doch geprägt von den Besuchern, die sie häufig als reines Fotomotiv zu sehen scheinen. Da ich nun aber zeit habe, setze ich mich hin und wieder auf die Stufen und beobachte einfach das Treiben. Die besondere Aussicht, die man von hier oben haben soll - nun sie erstickt ein wenig im Smog. Man kann sich nur verschwommen vorstellen, wie wahnsinnig sie sein muss bei reiner Luft. Und das Ausmaß der Verschmutzung wird hier so richtig deutlich. Was hunderte Chinesen nicht von einem Gruppenselfie vor nebeligem Hintergrund abhält.
Ich schlendere zurück und genieße es nicht Teil der gehetzten Menge zu sein. Am Eingang angekommen, suche ich mir das untouristischste Essen, was es hier oben gibt. Eine Portion frittierte Bananen für 30 Baht. Nach kurzer Recherche lese ich von einem Monk Trail, der zum weiter unten gelegeneren malerischen Wat Pha Lat führen soll. Die Mönche nutzten diesen als Pilgerpfad. In Sandalen oder Flip Flops. Dies wird laut Google zwar überhaupt nicht empfohlen, aber was solls. Ich habe Wasser und frittierte Bananen, ein Handy und die Powerbank (die übrigens für so eine Reise Gold wert war!). Was soll also schief gehen?
Und so klettere ich in Flip Flops für 2,99 EUR die 400 Höhenmeter auf etwa 2 km hinunter, mache Rast am Wat Pha Lat und nehme dann die restlichen etwa 5 km an der Straße nach unten. Manchmal höre ich neben der Straße Geräusche und stelle mir vor, es ist eine Schlange oder ein Waran. Meine innere Ruhe lässt mich einfach immer weiter laufen und langsam freue ich mich sogar, dass ich diesen Weg nehme. Ich komme an einem Wasserfall und dem darunter liegenden Bergfluss vorbei. Die Füße in das kalte Wasser zu halten tut gut. Zeit für die frittierten Bananen. Angekommen im Abendlicht am Fuße des Berges direkt am Zoo von Chiang Mai setze ich mich dann in ein Songthaew und lasse mich zu meiner Unterkunft fahren.
Die Bananen hier werde ich wirklich vermissen. Ein thailändischer knuspriger Crêpe (oder Pancake wie sie hier sagen) mit Bananen gefüllt und Honig darüber ist schon fast zu meiner abendlichen Tradition geworden. Zeit für's Abendessen.
Mittwoch, 6. Februar 2019
4G im Dschungel
Ich renne durch den Dschungel. Mal wieder. Der Weg vom Parkplatz bis zum berühmten Emerald Pool ist doch weiter als gedacht, genau gesagt 1.4 km. Zum tiefblauen Blue Pool dann nochmal 600 m. Und irgendwie rennt die Zeit hier immer. Also renne auch ich, um das alles sehen zu können, denn es ist unbeschreiblich schön hier. Ok wären die anderen Hunderte Touristen nicht. Aber so schnell wie ich läuft hier keiner. Was ich nämlich nicht weiß, ist, wie lange hier eine kleine nahezu geheime Autofähre nach Koh Lanta fährt. Mein heutiges Ziel.
Komme am Emerald Pool an und höre ihn schon von weitem. Hört sich an wie in jeder besseren Hotelanlage. Kindergeschrei, Chinesengruppen, die Fotos machen. Aber die Farben sind fantastisch!! Weiter geht's zum Blue Pool, nach den Fotos, die ich gesehen habe, ein leuchtend klares dunkelblaues Wasser. Also nochmal weiter - zunächst durch steppenartige Landschaft (auch hier aber überall klare Bäche, warm!) dann durch richtigen Dschungel. Einige der höchsten Baumarten stehen hier, gewaltige Stämme. Ein kleines leguanartiges Tier sitzt am Stamm.
Und angekommen ist es wirklich so unglaublich wie auf den Fotos. Mal wieder magisch! Ich genieße kurz, habe aber ein ungutes Gefühl, ob die Fähre nur bis 16 Uhr fährt. Zücke in einem absonderlichen Gedanken das Handy und denke noch bei mir: schön blöd mitten im Dschungel hier googlen zu wollen. Ich versuche es trotzdem und siehe da - so schnellen und guten Empfang hatte ich schon lange nicht mehr. Volle 4G. Und die Fähre fährt mindestens bis 18 Uhr. Zeit für ein Bad im Emerald Pool.
Donnerstag, 31. Januar 2019
Elefanten brauchen keine Worte
Was Marine-Navigationssysteme, Kühlanlagen, ein Restaurant und ein Hotel gemeinsam
haben? Ich sitze in meiner neuen Unterkunft - und das alles ist ein Familienbetrieb.
Unglaublich freundlich und fröhlich. Der Norden Phukets scheint etwas anders zu
ticken als der Süden. Ich bestelle mir nach einem ereignisreichen Tag klassisch
Pad Thai. So lecker (und ab jetzt in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr essbar...)!
Es ist das Ende eines spannenden Tages. Mittags im Phuket Elephant Sanctuary ist alles gut durchorganisiert und dennoch unglaublich entspannt. Ich muss das Wort so oft verwenden, denn es fällt einfach immer wieder auf. Nach einem leckeren Snack mit Sticky Reis und Mango (genial!) erklärt uns ein Guide die Geschichte der Einrichtung. Der Gründer hat lange mit Elefanten gearbeitet, aber als er ein altes Tier für seine letzten Tage irgendwo unterbringen wollte, gelang das nicht. So nahm er Kontakt mit der Leiterin des bekannten Sanctuary in Chiang Mai auf und letztlich gründete er dieses hier in Phuket. In einem Film (überhaupt ist alles sehr modern hier) wird uns gezeigt, was den Elefanten im Zirkus, für Shows oder durch Ritte mit Touristen angetan wird. Man kämpft mit den Tränen und versteht nicht, wie so etwas immer noch sein kann. Menschen sind sehr blind.
Dann dürfen wir sie beobachten. Nach Sicherheitseinweisung und in gebührendem Abstand. Denn viele Tiere haben Traumata oder Verletzungen. Zwei Elefanten werden im "Pool" nach Knochenbrüchen der Beine behandelt. Die eine (es sind alles weibliche Tiere) musste erst lernen wie sie etwas zu fressen findet. Die andere ist auf beiden Aigen blind. Ihr Pfleger führt sie nur mit Worten. Denn schlau ist sie trotzdem. Als er schlief hat sie das Tor aufgemacht und ist zum Farmer nebenan gegangen. Kokosnüsse und Bananen klauen. Das Sanctuary musste ihm 5000 Baht Entschädigung zahlen und sie wieder abholen. Ach es gäbe noch viel zu sagen, aber manchmal ist es gut, einfach nur zu schauen.
Kurzerhand fahre ich danach zum Bang Pae. Es ist nicht weit, also wieso nicht. An der kurzen Straße sehe ich Bäume zur Kautschukgewinnung und dazwischen: weiße Kühe. Ein verlassener Parkplatz, ein paar Motoroller, alles ist geschlossen. Ich steige aus und laufe am Gibbon Rehabilitation Project vorbei (#ichliebediegeräuschehier). Es folgt ein kurzer aber steiler Pfad - mitten durch den Dschungel. Da gleich die Sonne untergeht, laufe ich eher wie diese Trailrunner bis hinauf. Klitschnass aber glücklich registriere ich, dass ich wirklich gerade mitten im Dschungel stehe. Auch hier: einfach nur schauen - und staunen.
Ich werde mich die nächsten Tage auf Koh Yao Noi erholen und überhaupt erst mal alles verarbeiten. Es sei denn ich entdecke gleich die nächsten Abenteuer!
PS.: Mein Fazit für heute? Elefanten brauchen keine Worte. Sie brauchen jedoch unsere Stimme, die den Menschen aufzeigt, dass es möglich ist, mit den Tieren das nötige Geld zu verdienen ohne sie zu malträtieren. Ich wünsche noch vielen Elefanten diese Rettung. Auch wenn es nicht die Freiheit ist, brauchen sie diesen - unseren - Schutz.
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